Screencasts unter Linux [Update]

Mein erster Beitrag in diesem Blog ging um das Thema Screencasts unter Linux. Dort im besonderen auch über den Key Status Monitor. Ich schrieb:

Das Programm hat allerdings noch einige Macken.
- Man muss es als root starten.
- Es geht von einem amerikanischen Tastaturlayout aus. (z.B. sind Z und Y vertauscht)
- Es zeigt die Tasten nur sehr kurz an.
Das letzte Problem hab ich mit meinen fast nicht vorhanden Python Kenntnissen beheben können, unter [4] gibt es die von mir gepimpte Version mit drei neuen Parametern um die Verzögerung einstellen zu können. Die anderen beiden Probleme konnte ich leider nicht beheben. Wer will kann es gerne mal Versuchen.

Das war ja insgesamt ein ziemlich totes Projekt, und die Erweiterungen die ich gemacht hatte waren auch nicht wirklich zufriedenstellend. In der Zwischenzeit hat sich allerdings Scott Kirkwood dem Programm angenommen und ein neues Projekt mit dem Namen key-mon gestartet. Dieses neue Programm behebt fast alle Mankos des alten:
1. Wenn man es nicht als root startet kommt eine Passwortabfrage, man muss es also nicht mehr aus einer Kommandozeile herraus starten.
2. Tastaturlayouts sind jetzt in eigenen .kbd-Dateien hinterlegt. Man muss also nicht mehr den Code ändern um das Programm für andere Tastaturlayouts zu erweitern. In der neuesten Version gibt es jetzt auch eine entsprechende Datei für deutsche Tastaturen. Wenn jemand darin einen Fehler entdeckt bitte direkt an mich wenden, da ich die Datei zu dem Projekt beigetragen habe.
3. Die Tasten werden länger angezeigt als bei der original Version.

Neben den drei Punkten, die mich gestört haben wurden noch einige andere Funktionen hinzugefügt. Wer also noch den alten "Key Status Monitor (key-status)" benutzt sollte ihn durch diesen neuen "Keyboard Status Monitor (key-mon)" ersetzen.

Ich werde meine Version von key-status auf jeden Fall nicht weiter pflegen und nur noch key-mon benutzen.

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